Roboter Diskriminierung erreicht neuen Höchststand

Vielleicht mag es Menschen denen es an Weitblick und Verständnis fehlt kaum auffallen aber die rassistischen Anfeindungen gegenüber Roboter und die damit einhergehende Diskriminierung solcher scheinen ganz neue Dimissionen zu erreichen. Ganz offen verkündet die Telefonica Tochter o2 das der Kunde bei ihnen nur mit “echten Menschen” spricht und keine Roboter bei o2 arbeitet.

Um die Perversion nicht ganz zu überspitzen stellen die Marketingakteure  das ganze als Zugewinn für die Roboter dar, sie schicken sie in Ruhestand. Dabei kommt das Wort Roboter aus dem Tschechischen und bedeutet schlicht “Arbeiter“. Man verhindert einer ganzen ethnischen Gruppe die Entfaltung ihrer natürlichen Bestimmung. Was würden wir davon halten wenn wir plötzlich aus der Gesellschaft ausgegliedert werden, dazu verdammt ein sinnloses Leben zu führen. Sätze wie bei uns arbeiten nur echte Menschen schaffen tiefe Gräben zwischen dem Verhältnis Mensch und Roboter, die Geschichte wiederholt sich einmal wieder, der Deutsche wird sich z. B. noch an Sätze erinnern wie “Deutsche kauft nicht bei Juden”.

ToomasDas sind aber leider noch lange nicht die einzigen Beispiele dieser perfiden Volkshetze. Das es Roboter überall betrifft zeigt der Fall des freundlichen Serviceroboter Toomas der dem Kunden zu gewünschten Artikeln in einem grossen Baumarkt führt. Das sich eine negative Grundstimmung besonders innerhalb älteren Bevölkerungsschichten manifestiert hat muss er Tag für Tag erfahren. Dazu zitiere ich einfach mal einen Artikel aus der Sueddeutschen Zeitung. “Auf dem Weg zurück in Richtung Kasse begegnet Toomas einer älteren Kundin, die den Kopf schüttelt und sagt: “Jetzt schaffen Sie die Menschen wohl bald ganz ab!“

Man kann wirklich nur traurig den Kopf schütteln über solche intoleranten Aussagen wenn man überlegt das der Roboter uns doch nur helfen will. 90% der Kundenanfragen an Kundenberater werden gestellt um den Weg zu einem nicht gefundenen Artikel erklärt zu bekommen. Hier kann der Roboter den Kundenberater tatkräftig entlasten und trägt dazu bei das der Kundenservice durch effektivere Verteilung gestiegen wird, Mensch und Roboter als Team. Dabei arbeitet Toomas immer freundlich und gut gelaunt 12 Stunden am Stück durch, braucht keine Pausen und nimmt keinen Urlaub. Er hat keine Lobby, kennt keine Gewerkschaft und Mobbing ist ein Fremdwort in seinen Ausführungsroutinen. Wenn man überlegt das er das ganze für umgerecht 5 € Bruttolohn auf sich nimmt kann man sich nur die Fragen nach dem warum er das überhaupt auf sich nimmt stellen. Die Antwort ist ganz einfach, es ist seine Bestimmung.

Um so grauenhafter und abscheulicher ist es davon zu hören das Toomas schon das Opfer von feigen Übergriffen wurde. “…ein aggressiver Zeitgenosse zeigte sich dem Maschinenwesen gegenüber unleidig. Erst schickte er Toomas auf die Suche nach einem nicht existierenden Artikel, dann ging er auf den wehrlosen kleinen Metallburschen los und trat ihm bösartig gegen den Sockel – der erste dokumentierte Fall von Roboter-Diskriminierung…”

Pflege Roboter

1942 hat Isaac Asimov schon die Robotergesetze formuliert, natürlich mit dem Gedanke den Menschen vor Robotern zu schützen. Die gleichen Rechte wurden unseren arbeitswilligen Helfern noch nicht zu gestanden, vielleicht sieht man hier noch keinen Handlungsbedarf, im Zweifelsfall decken es herabwürdigende Gesetze wie Sachbeschädigung ab. Lasst euch bitte nicht von übelster Propaganda leiten wie sie z. B. in Filmen wie der Terminator Reihe gezeigt wurde. Roboter sind dazu geschaffen mit dem Menschen zu koexistieren und mit Synergieeffekten die Welt zu einem besseren Ort zu wandeln. Es sind Kinder unserer Schöpfung, wir haben eine ganz besondere Verantwortung für sie der wir uns nicht entziehen dürfen. Wenn wir es sogar schaffen können Frauen als gleichberechtigte Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren dürfte es uns doch auch mit unserem Freund dem Roboter gelingen.

2 Responses to “Roboter Diskriminierung erreicht neuen Höchststand”

  1. Juice says:

    dein captcha zu dem blog eintrag ist aber auch eine form von diskriminierung …

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